Sascha und ich haben mehrere Wanderungen auf dieser schönen Insel durchgeführt. La Isla Bonita ist dafür bestens geeignet.
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Unsere erste Stadt-Wanderung von El Paso nach Los Llanos de Aridane führte uns zu den Petroglyphen der Guanchen.
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| El Paso |
In Llanos besuchten wir den Plaza de España, genossen etwas zu essen und anschließend den künstlerisch gestalteten Jardin de las Delicias.
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Unsere zweite Wanderung begann in Los Sauces mit einem kleinen Kirchenbesuch mit angenehm modernen Buntglasfenstern.
Die Wanderung durch den Urwald-Lorbeerwald von Los Tilos im Norden von La Palma führte auf eine einsame Felsspitze: Mirador Espigón Atravesado. Da ging es auf allen Seiten steil bergab und bot wunderschönen Ausblick über das Waldgebiet.
Der Lorbeerwald bot wirklich alles, was man sich so unter einem Urwald vorstellt.
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| Guck! Lianen! |
Die Felsspitze war nur Halbzeit: es ging wieder runter und an anderer Stelle wieder hinauf zum Mirador de las Barandas:
Der Abstieg erfolgte durch zum Teil verwunschene Wege:
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| Mit meinem Opinel musste ich hier einige Brombeeren wegkürzen. |
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Die dritte Wanderung führte vom Mirador El Time zum Puerto de Tazacorte. Von El Time sind das ganze Aridane Tal, der Barranco de las Angustias und der neue Vulkan 🌋 und seine Lavaströme zu sehen. Der Anblick war ehrfurchteinflößend: Natur, Zivilisation, Schönheit, Zerstörung.
Der Abstieg war steil und mit vielen Serpentinen.
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Unsere vierte Wanderung führte uns von unserer Unterkunft zum Mirador de La Laja Azul. Im Besucherzentrum Centro de Visitantes Caldera de Taburiente informierten wir uns über die Wolkenhöhe, die einen Aufstieg zum Cumbrecita nicht erlaubte, sodass wir unsere Wanderung auf den Mirador de La Laja Azul anpassten. Mehrere Kilometer wanderten wir durch dichte Kiefernwälder und gelangten schließlich ans Ziel. Auch hier war der Vulkanzuwachs 🌋 ehrfurchteinflößend zu sehen. Da steht einfach ein neuer Berg im Bild (beziehungsweise in den Wolken versteckt)!
Auch im Kiefernwald boten sich die typischen Serpentinen als Bildmotiv an.
Die letzten Meter führten uns durch ein Lavafeld, das bereits mehrere hundert Jahre alt ist. Und irgendwie macht es immer noch einen lebensfeindlichen Eindruck: da wachsen nur ein Baum und etwas Gestrüpp.

































