Donnerstag, 28. März 2024

El Rocío

Das Dorf liegt am Eingang des Nationalparks und lebt von den berühmten Pfingstprozessionen, bei denen bis zu einer Million Menschen den Ort überschwemmen. 

Ansonsten ist hier ziemlich viel zu. Man kann Flamencokleider, Reitstiefel und Steppwesten kaufen und mit etwas Glück auch etwas essen.

Dank der diversen Bruderschaften aus den umliegenden Orten, die an Pfingsten hier her laufen, reiten oder sonst wie prozessieren, gibt es viele schöne Gebäude.

Da es sich um eine katholische Tradition handelt,  ist der Begriff Bruder-Schaft wohl noch immer zutreffend...

In der Kirche gibt es viel Gold und Silber und rund ein Drittel des Kirchenbaus ist für den Devotionalien-Handel reserviert. Im Merchandising war die katholische Kirche ja immer gut... Apropos: Jesus und Maria mit durch Ausbeutung, Massenmord und Sklaverei gewonnenes Kolonialgold zu verehren, da muss man wohl (spanischer) Katholik sein, um da keinen Widerspruch zu sehen.

Typische Straßenszene: