Mittwoch, 17. September 2025

Trilho da Mistura das Aguas

Gestern waren wir auf dem Trilho da Mistura das Aguas (Wanderweg zu der Vermengung der Wasser) wandern und es war großartig! Ótimo! Das Ziel war die portugiesisch-spanische 🇵🇹🇪🇦 Grenze wo der Rio da Peneda in den Rio Castro Laboreira mündet. Während wir den Nationalpark Peneda-Geres durchfuhren und wir uns unserem Startpunkt der Wanderung näherten, durften wir bereits von einem Aussichtspunkt einen Blick auf Fraga Nédia, dem steilen Fels Nédia, werfen. 

Nédia ist ein Granitmassiv und trennt die Täler des Rio da Peneda und des Rio Castro Laboreira. Im Dörfchen Beleiral begannen wir unsere Wanderung. 








Der Wanderweg führte uns am Fluss entlang über steinige Wege und an Badestellen vorbei zu Fischerhütten und Kühen. Die braunen Rinder mit dem großen Hörnern liefen frei herum, wiederkäuten auf dem Wanderweg und lebten wohl ein friedliches Bergleben. 


Es war sehr warm, in der prallen Sonne etwas zu warm für eine Wanderung. Erfrischung boten die mehreren kleinen Bächlein, die den Wanderweg kreuzten. In diesen kleinen feuchtkühlen Moosoasen ließ sich gut rasten. Moos war allgegenwärtig:  auf Bäumen, auf Mauern, auf Steinen. Viele Stellen des Waldes sahen daher regelrecht verwunschen aus. 





Der Granitfels Nédia schaute stets auf uns herab.



Nach ca. zweieinhalb Stunden erreichten wir unser Ziel: die Vermengung von Rio da Peneda und Rio Castro Laboreira. In der verdienten Pause gingen wir baden. Volker war als erstes im Wasser. Herbert schwamm als erstes nach Spanien. Das Wasser war glasklar und erfrischend kühl.




Grenzbaden

Der Rückweg ging erwartungsgemäß schneller vonstatten.


In Arcos de Valdevez aßen wir zu Abend: Kabeljau-Kroketten, Hühnermägen, Nationalpark Rindersteak mit Spiegelei, Schinken und selbstgemachten Kartoffelchips und dazu originellen kühlen moussierenden Rotwein aus Arcos de Valdevez.