Sonntag, 9. August 2026

Nationalpark Picos de Europa

Freitag besuchten wir den Nationalpark Picos de Europa. Er ist einer der meistbesuchten Nationalparks Spaniens und das haben wir auch während der Parkplatzsuche bemerkt. Da in den tiefen Tälern des Gebirges das Mobilfunknetz versagte wurde unsere Fahrgemeinschaft von zwei Fahrzeugen getrennt. So wanderten Peter, mein Neffe und ich getrennt von der Gruppe meines Bruders, meiner Mutter und meines weiteren Neffen. Die Wanderroute nach Bulnes abajo führte steil nach oben und entpuppte sich zu einer sonnenbrennenden Plackerei, die wir so nicht erwartet hatten.

Der mühsame Weg hat sich dennoch gelohnt: Am Ziel war der Blick frei auf den Naranjo de Bulnes. "Der Naranjo de Bulnes ist ein 2518 m hoher Berg, er ist auch bekannt unter seinem asturischen Namen Picu Urriellu, ist der mit Abstand bedeutendste Berg der Picos de Europa. Der monolithische, aus Kalkstein aufgebaute Gipfel ist von allen Seiten markant." Teilt Wikipedia stolz mit.



Dieser Berg wurde von örtlichen Künstlern oft gewürdigt und in unserer Unterkunft in mindestens sieben Gemälden verewigt und an die Wand gehängt.

Im Restaurant von Bulnes gönnten wir uns ein Gericht mit dem malerischen Namen "Hohler Baumstamm". Eine Kombination aus Rindfleisch, Käse, Schinken, Rindfleisch und Käse flankiert von einigen Kartoffeln und einem Alibi-Salat.


Erst auf dem Abstieg wurde uns bewusst, durch welch gewaltige Landschaft wir gewandert waren. Denn im Abstieg war der Blick frei auf den Weg, der vor uns lag und den wir schon beschritten hatten:







Die beeindruckende Vogelwelt beglückte uns mit Gänsegeiern, Schmutzgeiern, Wasseramseln und vielen mehr. Und auch das Geierfutter begleitete uns mähend-meckernd auf dem Weg. Suchbilder: Wo sind die Ziegen?




Zum Schluss konnten wir im Fluss baden, beäugt von weiteren Ziegen: