Samstag, 15. August 2026

Asturische Ausblicke

Bei einer letzten größeren Wanderung von und nach Naves konnten wir noch einmal die ganze Schönheit und Vielfalt Asturiens genießen. 

Erst entlang einer spektakulären Steilküste,



wo wir geologische Besonderheiten fanden, wie diesen Strand abseits des Meeres, durch unterirdische Höhlen verbunden und bei Flut voller Wasser.


Entlang malerischer Wege zu geheimnisvollen Buchten.



Weiter zu einem Bergbach, der ins Meer mündete.




Zwischen Kuhweiden und alten Speichern ging es in die Berge auf den Jakobsweg durch kleine Dörfer zurück zum Parkplatz am Strand.





Freitag, 14. August 2026

Llanes

Am Montag machten wir zu zweit einen Spaziergang nach Llanes mit seinem bezaubernden Fischer- und Jachthafen.


Nach dem Spaziergang vom Dörfchen Poo in die Gemeinde-Hauptstadt versorgten wir uns an der Prachtstraße mit schönen alten Villen erstmal mit leckerem Kuchen.


In der Altstadt gab es dann Feldstein statt Stuck.


Und Herzhaftes statt Süßes. 



Schließlich dann herrliche Ausblicke von der alten Stadtmauer.



Und ein kühles Getränk zurück in Poo. Dort sahen wir dann den Einheimischen beim Bolo zu, einem Kegelspiel auf einer Sandbahn.

Dinosaurier in Feuchtgebieten

Unverhofft verbrachten wir einen ganzen Tag mit Vögeln in Feuchtgebieten!

Zuerst zogen wir zu dritt zur Mündung des Flusses Río de la Ría bei Villaviciosa...

El Río - der Fluss 
La Ría - die typische asturische Schlucht mit Sandstrand-Flussmündung die entsteht, wenn sich ein Fluss durch das Gestein zum Meer fräst (Fjorde sehen ähnlich aus, sind allerdings ein Eiszeit-Gletscher-Nebenprodukt)
Villa - die Kleinstadt 
Viciosa - versessen, lasterhaft, verdorben bzw. botanisch üppig 

Bei dieser üppigen, lasterhaften Kleinstadt mit der fjordähnlichen Flussmündung eines Flusses, der den Namen "fjordähnlich" trägt, liegt das von uns besuchte unter Naturschutz stehende Feuchtgebiet. Mit unseren Zeiss Ferngläsern (es sind inzwischen zwei) und dem Zeiss Spektiv suchten wir nach Vögeln. Mein Neffe unterstützte uns und bekam wertvolle Tipps zum Identifizieren von Federvieh. Die Ausbeute war nicht massenhaft, im Detail aber sehr lohnenswert. Der Kuckuck wird meistens nur gehört, diesmal haben wir ihn gesehen!

Kuckuck (Cuculus canorus)
Brachvogel (Numenius arquata)
Stockente (Anas platyrhynchos)
Schwarzkopfmöwe (Ichthyaetus melanocephalus)
Mittelmeermöwe (Larus michahellis)
Seidenreiher (Egretta garzetta)
Rauchschwalbe (Hirundo rustica)
Haussperling (Passer domesticus)
Bachstelze (Motacilla alba)

Das Naturschutzgebiet 

Malerische Häuschen beim Naturschutzgebiet 


In der zweiten Hälfte des Tages entdeckten wir das Feuchtgebiet mit den "häufigsten und vielfältigsten Fußspuren von ganz Europa" (laut Eigenbeschreibung) und zuweilen üppigen Darstellungen prähistorischer Vögel:

Was machen die da?

Genau das, wonach es aussieht 

Das Museum für Dinosaurier Fußspuren aus Trias-, Jura- und Kreidezeit wird nicht nur überall mit "Jurassic" beworben, sondern beginnt auch mit "Jurassic Park" Abenteuern. Es beginnt wie immer harmlos:


Treffen sich zwei Dinosaurier, sagt der eine...






Neben den ganzen Plastikdenkmälern der Vogelvorfahren wurden auch die Fundstücke der "Dinosaurier-Küste" ausgestellt. Über eine Fläche von vielen, etlichen Quadratkilometern von rund einem Dutzend Fundorten wurden Fußspuren, Knochen und versteinerte Kot-Reste zusammengetragen zu eben diesem <Fundort> der "häufigsten und vielfältigsten Fußspuren von ganz Europa"...

Das Museum war sehr informativ, leider nur in spanisch und nur selten auf englisch übersetzt und war als riesiger Drei-Zehen-Fußabdruck errichtet.






Mit einer Mischung aus jahrelangen Duolingo-Spanischkenntnissen und bereits vorhandenem Wissen konnten wir uns die Inhalte erschließen.

Donnerstag, 13. August 2026

Bilbao

Am Sonntag machten wir einen Ausflug nach Bilbao. Die gut zwei Stunden Fahrt waren gut investiert, denn uns begrüßte eine spannende, schöne Stadt im strahlenden Sonnenschein. 

Wir spazierten am Flussufer entlang, durch malerische Gassen der Altstadt und Boulevards mit Architektur aus unterschiedlichsten Zeiten. 





Zwischendurch gönnten wir uns ein Päuschen auf dem Plaza Barria.

Der Höhepunkt war natürlich das Guggenheim. Schon von außen ist der Bau beeindruckend und toll in die Umgebung eingebettet. 





Und innen ergaben sich immer neue Perspektiven,  Raumerlebnisse und Aussichten.





Aber eigentlich geht es ja um Kunst.  





Retrospektive Jasper Johns 



Insgesamt war die Zeit für Museum und Stadt viel zu knapp, aber wir wollen wiederkommen.