Freitag, 7. Februar 2025

Abschließende Stadtansichten und Kurnahrung 4

Von Karlovy Vary konnten wir uns in einem abschließenden Spaziergang verabschieden. Vieles ist natürlich noch genauso wie vor zehn Jahren, auch die hübschen Kolonnaden sind unverändert. Es scheint uns nur, dass die Zahl der unspezifischen Pizzerien und Burger Grills zugenommen hat. Wer weiß, früher war ja bekanntlich auch mehr Lametta.

Im Hintergrund Grand Hotel Pupp

Nur mit Selfie ist bewiesen: wir waren hier 😉 

Die Mühlenkolonnaden sind in Karlovy Vary natürlich einer der zentralen Blickfänger. Sie schützen Kurquellen und Kurgäste vor Wind und Sonne.






Aufmerksame Beobachter erkennen natürlich auch das zweite allseits sichtbare Bauwerk von Karlovy Vary: Hotel Thermal. Ein Kurhotel für das tapfere sozialistische Proletariat der Tschechoslowakei:

Im Vordergrund die Schlangenquelle, im Hintergrund einer der vielen Aussichtstürmchen rund um Karlsbad.

Viele Altbauten wirken wie kleine Schlösschen und Bürgchen, die sich reiche Bauherren errichten ließen.




Der Sprudler ist ebenso ein Must-See in Karlovy Vary:



Wir haben auch wieder mit dem Essen dekoriert:


Und in der Villa Ritter sind wir dann georgisch satt geworden:


Auf der Heimfahrt im Eurocity von Budapest nach Berlin konnten wir auch nochmal prima (ungarisch) essen. Die Küche kann nichts für ihre Regierung. 

Schomlauer Nockerln


Mittwoch, 5. Februar 2025

Kur ist keine Erholung!

Wir haben hier das volle Programm nach ärztlicher Untersuchung:

Man kommt zu nix!

Und dann sollen wir ernsthaft vor dem Frühstück bei Minusgraden zu Quelle 6 laufen, um ekliges warmes Wasser zu trinken. Keine Chance!

Vor dem Abendessen zu Quelle 11 wäre ja noch ok, aber die ist kaputt! Stattdessen soll man die 8 nehmen.  Wer weiß, ob die hilft! Also nicht mit uns...

Und nachmittags muss man ja schlafen,  schwimmen, wandern, Palatschinken essen und in die Sauna gehen.

Nach der Sauna kann man den Blick von der Terrasse über Karlsbad schweifen lassen...



Kurnahrung 3

Natürlich könnten wir hier auch die Salate fotografieren, aber Eiscreme zu dekorieren macht mehr Spaß! 



Peter dekoriert hingegen die Bar:

Trinken ist das wichtigste einer jeden Kur.

Auf den Hügeln von Karlsbad

Nach einem anstrengenden Vormittag voller Anwendungen bestiegen wir bei kühlen Temperaturen die Hügel über der Stadt.
Karl Marx begrüßte uns zum Beginn unserer Wanderung. 

Der berühmt berüchtigte "Hirschsprung" mit der Gams.

Die Geschichte um das Reh entwickelte sich bald zur Sage vom Hirschsprung und ein Zwist im 19. Jahrhundert brachte einen exzentrischen Adeligen dazu, hier eine Gams (aus den Alpen!) aufstellen zu lassen.

Die Sage rund um den Hirschen und dem Typen, der eine Gams (die hier noch nie heimisch war) aufstellen ließ.

Zur rechten das Grand Hotel Pupp und das Kaiserbad.



Das Hotel Thermal.

Im Hotel Thermal übernachteten wir vor rund zehn Jahren. Der äußere Charme wird im Interieur von (tatsächlich) geschmackvollem futuristischen 70er Design flankiert, gepaart mit einem Speisesaal im Mitropa-Flair. Wie immer bei Platte: Drin sein ist besser als draufgucken.

PS: Wer genau hinguckt, erkennt vor dem Thermal das Glasdach des Pools des Regent, indem wir diesmal logieren...