Das Hotel Unipark liegt zentral. Architektonisch ist der Anblick von außen auf das Hotel Unipark eine sehr schlichte Angelegenheit. Die Altbausubstanz von Guayaquil wurde beim alles vernichtenden Stadtbrand von 1896 komplett vom Feuer verschlungen. Seitdem erlebte das Stadtbild regelmäßige Veränderungen und hat daher einen ähnlichen Charme wie Frankfurt am Main, mit dem Unterschied, dass die meisten Einwohner Guayaquils um einiges ärmer sind als die Frankfurter und Guayaquil einen größeren Fluss hat, mehr und höhere Hochhäuser vorweisen kann und mit 2,8 Millionen Einwohnern eine Metropole ist. Aus unserem Zimmer im siebten Stock können wir gut rausgucken und haben einen schönen Blick auf den Park mit den vielen Leguanen, dem Simon Bolivar Denkmal und auf die benachbarte Kathedrale.
Das Frühstücksbuffet ist einfach umwerfend: es gibt verschiedene (!) Sorten Brot, verschiedene (!) Sorten gereiften (!) Käse, verschiedene (!) Formen der Eier-Zubereitung, verschiedene (!) Kuchen, es gibt sogar Corn Flakes (!) UND (!) Müsli (!), Kroketten, "Trigillo" aus grünen Bananen, verschiedene (!) Fruchtsäfte, Obst, verschiedene (!) Joghurts und moderne Hintergrund-Musik und Jazz-Interpretationen von Welt-Hits. Das Zimmer ist riesig, es gibt ein riesiges King-Size-Bett und das Warmwasser funktioniert tadellos.
Nach den vielen spannenden Natur- und Lateinamerika-Highlights auf der Avenida de los Volcanos, in Cuenca, und auf den Galapagos-Inseln sind wir froh, in Guayaquil im Hotelzimmer zu entspannen und nix anderes zu verpassen als das Pulsieren einer Metropole.
Guayaquil, 17. Januar 2019, ca. 21:40 Uhr
























































