Montag, 23. August 2021

Berlinchen

In Berlinchen gab es gestern Mittag Kultur und Essen, sodass ich meinen Hunger von Sewekow doch noch stillen konnte:







Sonntag, 22. August 2021

Landschaftswechsel und Kraniche

Mein Radtourenbuch hatte mich schon darauf vorbereitet:

"Die Route 1 lässt das Herz höher schlagen angesichts der vielen Schlösser, Herrenhäuser [...]" 

Stimmt, die Feldsteinkirchen wären auch noch zu erwähnen.

Zu Route 2: "Felder, Wälder und viele Seen bestimmen das Landschaftsbild."

Jupp. War leider zu frisch um Baden zu gehen.

"Die Route 3 bringt Sie im Nordwesten Brandenburgs in einer großen Runde durch die Prignitz. [...] Der Großteil der Route verläuft durch eine landwirtschaftlich geprägte Region mit Feldern, Wiesen und Weiden."


Und ja, der Landschaftswechsel war beachtlich.


Während zuvor vieles wirklich kleinteilig war und hinter jeder Ecke ein neues Feldchen, ein neues Wäldchen, ein Seechen oder ein Schlösschen lauern konnte, erstrecken sich bereits bei Wittstock/Dosse Wiesen und Maisfelder in einer ganz neuen Größenordnung. Und einige Wiesen mit einsamen abgestorbenen Bäumen im Zentrum wirken wie aus einem Landschaftsgemälde.

Hier erblickte ich nun auch Kraniche auf den Wiesen.

Komponiert wie Gemälde: man beachte die weißen Birken, die aus dem Waldstück herausstechen, als hätte der Maler Zeichen setzen wollen

Weite Wiesen mit sorgsam drappierten Baumgruppen und einem Weg, der zu einem weißen Haus führt.


Kartoffeln ohne Ende


Futtermais-Barrieren


Kraniche (die grauen Punkte da hinten. Mit dem Fernglas sind die Viecher natürlich hübscher anzusehen.)








Sewekow


Sewekow an der Grenze zu Mecklenburg Vorpommern ist der nördlichste Punkt meiner Reise. Hier blickte ich über Felder auf den See Sewekow und im Wäldchen nebenan überschritt ich dir Grenze zu Mecklenburg Vorpommern.
Das Bauerncafé hat leider geschlossen, so aß ich mein gekochtes Ei vom Frühstücksbuffet in der Pension und einen meiner Reserve Müsliriegel.


Da hinten ist Mecklenburg Vorpommern

Das ist Mecklenburg Vorpommern


Links vom violetten Band ist Brandenburg, rechts davon Mecklenburg Vorpommern



Hier gab es früher mal Kaffee





Samstag, 21. August 2021

Rheinsberg: Wer möchte nicht in einem Schloss wohnen?


Diesem Rauchschwalben-Geschwister-Trio ist der Traum vom Wohnen im Schloss in Erfüllung gegangen. Ob die Eltern sich an den Heizkosten und den Instandhaltungskosten beteiligen, mag bezweifelt werden.


Der friderizianische Rokoko nahm hier im 18. Jahrhundert seinen Anfang. Später wohnte Prinz Heinrich von Preußen in diesem Schloss und ließ es erweitern und umbauen. Im Spiegelsaal wurden Feste gefeiert, die sogar die Berliner Verwandtschaft anzog. Rheinsberg war in Lebensgefühl und Kunst des Rokoko regional tonangebend.


Es gibt viel zu sehen und das Gesamtkunstwerk lässt sich nur schwer in Fotos erfassen. Daher nur eine Auswahl:








Im Spiegelsaal

Im Spiegelsaal

Prinz Heinrich

Ebenfalls Prinz Heinrich



Der Vater Friedrich Wilhelm I. (Preußen)
König in Preußen und Kurfürst von Brandenburg (1713–1740) der Soldatenkönig

Die Mutter Sophie Dorothea von Hannover
Königin von Preußen und Gattin des Soldatenkönigs, Friedrich Wilhelm I. (Preußen)

Im Muschelsaal


Rheinsberg liegt am Ufer des Grienericksees und dies macht die Stadt sehr reizvoll. Ein Spaziergang entlang der Uferpromenade lohnt sich:






Hier stehen auch die werde des örtlichen Künstlers, der in der Stadtmitte sein Atelier hat, welches kostenfrei besucht werden kann:





Was richtig cool ist:

Die Tourist Information bietet Fahrradreisenden extra große Schließfächer kostenlos an (2 Euro Münze als Pfand):