Sevilla empfing uns mit Wolken und angenehmen Temperaturen, aber vor allem mit einem wunderbaren Duft blühender Orangenbäume. Die Bitterorange ist der Straßenbaum Andalusiens, neben riesigen Gummibäumen, Tamarisken und Mimosen, die am Rand der Landstraßen mit dem Ginster um die Wette blühen.
Die Stadt ist schön, lebendig und hat trotz Tourismus nichts an Charme und vor allem Lebendigkeit eingebüßt. Am heutigen Samstag wird das Wochenende ab Mittag an jeder Staßenecke und vor jeder Bar mit Cerveza, Wein oder Sherry eingeläutet, in bunter Mischung allen Alters und Einkommensklassen.
Da wir ohnehin zu müde für historische Kultur waren (diverse Weltkulturerbe), konzentrierten wir uns auf die lokale gastronomische Kultur und zogen von Tapasbar zu Tapasbar durch das Zentrum bis zur Altstadt Santa Cruz (ehemaliges Judenviertel).























