Dienstag, 26. März 2024

El Rocío y los caballos

 Wer die perfekte Kulisse für einen Italowestern sucht, sollte nach El Rocío gehen, oder besser reiten.

Die sogenannten Straßen sind einfache Sandpisten voller Schlaglöcher, in denen nach einem der seltenen Regenfälle tagelang tiefe Pfützen stehen. In Wahrheit sind das auch keine Straßen,  sondern Reitwege, die dank diverser Kutschgeschäfte und Reitställe auch rege genutzt werden.

Vor den Häusern und Kneipen gibt es dann auch Anbindemöglichkeiten für die Pferde, und in den Geschäften kann man neben Flamecokleidern  auch Reitstiefel kaufen.





Montag, 25. März 2024

Regengötter on Tour

Andalusien 2009/2010: die Regengötter Herbert und Peter machen Urlaub in Andalusien und es regnet so heftig, dass Straßen von Schlammlawinen blockiert werden.

Andalusien 2024: Herbert und Peter machen Urlaub...

Die Straße vor unserem Hotel (im ganzen Ort El Rocío gibt es keine einzige Asphaltstraße, alles nur Sand).

Blick auf die rechte Sandpromenade.

Blick auf die mittlere Sandpromenade.

Blick auf die linke Sandpromenade.


Sonntag, 24. März 2024

Sevilla

Sevilla empfing uns mit Wolken und angenehmen Temperaturen,  aber vor allem mit einem wunderbaren Duft blühender Orangenbäume. Die Bitterorange ist der Straßenbaum Andalusiens, neben riesigen Gummibäumen, Tamarisken und Mimosen, die am Rand der Landstraßen mit dem Ginster um die Wette blühen.

Die Stadt ist schön, lebendig und hat trotz Tourismus nichts an Charme und vor allem Lebendigkeit eingebüßt.  Am heutigen Samstag wird das Wochenende ab Mittag an jeder Staßenecke und vor jeder Bar mit Cerveza, Wein oder Sherry eingeläutet, in bunter Mischung allen Alters und Einkommensklassen. 

Da wir ohnehin zu müde für historische Kultur waren (diverse Weltkulturerbe),  konzentrierten wir uns auf die lokale gastronomische Kultur und zogen von Tapasbar zu Tapasbar durch das Zentrum bis zur Altstadt Santa Cruz (ehemaliges Judenviertel). 







Neu trifft Alt.









Zur Karwoche (Semana santa) werden die Balkone geschmückt. 


Das beste Eis der Welt:




In Pedro X, einer fruchtig-schweren Sherryvariente eingelegte Feigen in cremigen Frischkäse-Eis - der Hammer!

Der Blick von unserem Hotel bei Tag


und bei Nacht.




Über der Stadt kreisen Schwärme von Mauerseglern. ,,Wir sehen uns bald in Berlin!", möchte man ihnen zurufen!

Die Ankunft

Wir sind gut angekommen. Und schon wieder weg. Also von Berlin über Frankfurt/Main nach Sevilla sind wir anschließend nach El Rocío gefahren.

Früh aufstehen, neue Stadt und auf einmal im Nationalpark Doñana mit ganz vielen Vögeln. Wir orientieren uns nun erstmal.






Die Reise begann deutlich zu früh und war lang. 



Morgens halb 5 im BER...

Immerhin saßen wir bei Lufthansa einigermaßen bequem. Nach Mietauto abholen und Klärung interkultureller Sichtweisen - Lackschäden kleiner als ein 2-€-Stück zählen nicht - ging es erstmal ins angrenzende Gewerbegebiet zum Burgerking, Koffein und Blutzucker tanken. Dann hinein nach Sevilla und ins Parkhaus, denn Sevilla ist im Zentrum autofrei, zumindest für Privat-PKW.