Samstag, 30. März 2024

Para comer

In El Rocio aßen wir rustikal. Manchmal entschied der Kellner, welches Fleisch wir bekamen (ob Fleisch stand nicht zur Debatte), und auch ein Salat konnte satt machen.


In Tarifa war es dann schon feiner und teurer. 

Und im Café Azul machte das Frühstück froh.










Freitag, 29. März 2024

Tarifa

Das erste, was man von Tarifa sieht,  ist Afrika. Darauf blickt man nämlich, wenn man von den Bergen hinunter zur Küste rollt. 

In früheren Zeitaltern waren Burgen und Bunker diejenigen, die schifffahrende Ankömmlinge als erstes begrüßten:




Tatsächlich ist Tarifa der südlichste Zipfel des Kontinents,  nur 14 km von der afrikanischen Küste entfernt.  Hier fließt der Atlantik ins Mittelmeer. Hier kann man auf Tanger blicken und mit der Fähre hinüber fahren. Oder die starken Winde zum Kite-Surfen nutzen.


Und Vögel gucken. Normalerweise. Wenn es nicht gerade in Strömen regnet und stürmt. Wie gerade. 

Doch manchmal ist es trocken, dann ist es möglich sich auf den Beton-Sofas am Strand gemütlich nieder zu lassen.


Zwischendurch schien kurz die Sonne....









Hotel Asturio Tarifa

 Wenn das Wetter so schlecht ist,  macht man Fotos vom Hotel. Zum Glück ist dieses echt schön; direkt in die Reste der alten Stadtmauer gebaut.












Von der Dachterrasse hat man einen tollen Blick über die Stadt bis zur afrikanischen Küste. 




Die dunklen Schatten im Hintergrund sind Marroko.

Der Leuchtturm mit Blick auf Tanger im Regen.


Donnerstag, 28. März 2024

El Rocío

Das Dorf liegt am Eingang des Nationalparks und lebt von den berühmten Pfingstprozessionen, bei denen bis zu einer Million Menschen den Ort überschwemmen. 

Ansonsten ist hier ziemlich viel zu. Man kann Flamencokleider, Reitstiefel und Steppwesten kaufen und mit etwas Glück auch etwas essen.

Dank der diversen Bruderschaften aus den umliegenden Orten, die an Pfingsten hier her laufen, reiten oder sonst wie prozessieren, gibt es viele schöne Gebäude.

Da es sich um eine katholische Tradition handelt,  ist der Begriff Bruder-Schaft wohl noch immer zutreffend...

In der Kirche gibt es viel Gold und Silber und rund ein Drittel des Kirchenbaus ist für den Devotionalien-Handel reserviert. Im Merchandising war die katholische Kirche ja immer gut... Apropos: Jesus und Maria mit durch Ausbeutung, Massenmord und Sklaverei gewonnenes Kolonialgold zu verehren, da muss man wohl (spanischer) Katholik sein, um da keinen Widerspruch zu sehen.

Typische Straßenszene: