Freitag, 2. Mai 2025

Waren (Müritz)

Zum 1. Mai ging es an die Müritz, ins schöne Städtchen Waren. 

Erste Eindrücke beim Abendspaziergang mit Möwengeschrei, Gänsefamilie und Abendsonne. 



Unser Hotel in der Bildmitte ist ein ehemaliger Hafenspeicher, geschmackvoll renoviert. Und damit alles schön bleibt, dürfen die Gäste sich auch nicht auf die Sofas in der Lobby setzen. (Dafür gibts doch Schonbezüge!?)

Den Feiertag, zugleich unser 10. Hochzeitstag, verbrachten wir mit einem Stadtspaziergang, Siesta und  einer tollen Radtour zum Warnker See. Dort gab es für den Vogelfreak aus der Beobachtungshütte jede Menge zu sehen.


Abends wurde mit Champagner und gutem Essen im Restaurant  ,,Kleines Meer" gefeiert. 


Und danach wurde es romantisch...


Am nächsten Morgen machten wir eine geführte Tour mit dem etwas hochgegriffenen Namen ,,Adlersafari". Die freundliche und engagierte Rentnerin führte uns zu einem Beobachtungsstand, wo man gleich zwei Paare Fischadler auf ihren Horsten sehen konnte.  Unser Spektiv beeindruckte die Teilnehmer und brachte uns detaillierte Bilder der Vögel. Zusätzlich sahen wir auch einen Seeadler kreisen... (in echt.)

Am Rederangsee und auf den Feldern drumrum genossen wir die Natur des Nationalparks dann ohne Gruppe. Erlenbrüche, Seen, wilde Wälder und weite Wiesen. Und perfektes Wetter!









Tipp: In der ,,Bunten Kuh" in Federow gibt es lecker Bratkartoffeln und lokales Pils zu fairen Preisen. Und sogar mit ohne Fleisch. Und vegan. Und WLAN. (Sonst kein Netz.)

Freitag, 7. Februar 2025

Abschließende Stadtansichten und Kurnahrung 4

Von Karlovy Vary konnten wir uns in einem abschließenden Spaziergang verabschieden. Vieles ist natürlich noch genauso wie vor zehn Jahren, auch die hübschen Kolonnaden sind unverändert. Es scheint uns nur, dass die Zahl der unspezifischen Pizzerien und Burger Grills zugenommen hat. Wer weiß, früher war ja bekanntlich auch mehr Lametta.

Im Hintergrund Grand Hotel Pupp

Nur mit Selfie ist bewiesen: wir waren hier 😉 

Die Mühlenkolonnaden sind in Karlovy Vary natürlich einer der zentralen Blickfänger. Sie schützen Kurquellen und Kurgäste vor Wind und Sonne.






Aufmerksame Beobachter erkennen natürlich auch das zweite allseits sichtbare Bauwerk von Karlovy Vary: Hotel Thermal. Ein Kurhotel für das tapfere sozialistische Proletariat der Tschechoslowakei:

Im Vordergrund die Schlangenquelle, im Hintergrund einer der vielen Aussichtstürmchen rund um Karlsbad.

Viele Altbauten wirken wie kleine Schlösschen und Bürgchen, die sich reiche Bauherren errichten ließen.




Der Sprudler ist ebenso ein Must-See in Karlovy Vary:



Wir haben auch wieder mit dem Essen dekoriert:


Und in der Villa Ritter sind wir dann georgisch satt geworden:


Auf der Heimfahrt im Eurocity von Budapest nach Berlin konnten wir auch nochmal prima (ungarisch) essen. Die Küche kann nichts für ihre Regierung. 

Schomlauer Nockerln


Mittwoch, 5. Februar 2025

Kur ist keine Erholung!

Wir haben hier das volle Programm nach ärztlicher Untersuchung:

Man kommt zu nix!

Und dann sollen wir ernsthaft vor dem Frühstück bei Minusgraden zu Quelle 6 laufen, um ekliges warmes Wasser zu trinken. Keine Chance!

Vor dem Abendessen zu Quelle 11 wäre ja noch ok, aber die ist kaputt! Stattdessen soll man die 8 nehmen.  Wer weiß, ob die hilft! Also nicht mit uns...

Und nachmittags muss man ja schlafen,  schwimmen, wandern, Palatschinken essen und in die Sauna gehen.

Nach der Sauna kann man den Blick von der Terrasse über Karlsbad schweifen lassen...



Kurnahrung 3

Natürlich könnten wir hier auch die Salate fotografieren, aber Eiscreme zu dekorieren macht mehr Spaß! 



Peter dekoriert hingegen die Bar:

Trinken ist das wichtigste einer jeden Kur.