Freitag, 16. Juli 2021

Oh, wie entzückend, das Schloss!

Wer im Fürst Pückler Park lustwandelt wird schnell bemerken, dass der Fürst sein Handwerk verstand: Sichtachsen, Sichtachsen, Sichtachsen. Beim ersten Eintritt in den Park sind nur Bäume und Sträucher zu sehen. Bereits wenige Schritte weiter gibt eine Sichtachse den Blick frei: "Oh, wie entzückend, das neue Schloss!"



Wäldchen, Büsche und Laubengänge bieten Schatten und beim Heraustreten erscheint plötzlich zur Linken "Oh, wie entzückend: ein kleiner Wasserfall!"


Sehr empfehlenswert ist der Aufstieg zum Pavillon "Gloriette", denn auch hier eröffnet sich eine bezaubernde Sichtachse: "Oh, wie entzückend, das Schloss!"

Ein Spaziergang rund um die alten Stallungen kann mit einem leckeren Eis versüßt werden und beim Flanieren über ein zugewachsen anmutendes Brückchen wird das Auge freudig überrascht: "Oh, wie entzückend, das Schloss!"



Komplettiert wird das Entzücken von einem Schwanenpaar mit Nachwuchs:

Die Rasenflächen sind englisch kurz gemäht und münden in weitläufige Wiesenflächen die unregelmäßig, mal kürzer, mal länger, mal früher, mal später gemäht werden. Auch wenn es chaotisch anmutet, es folgt einem Plan. Und wer auf einer Anhöhe auf einer Bank Platz nimmt und über das sich im Wind wiegende Wiesenmeer blickt, wird ausrufen wollen: "Oh, wie entzückend, das Schloss!"

Der Rad-Sparziergang führt weiter und weiter und auch bei etlichen weiteren Gelegenheiten: "Oh, wie entzückend, das Schloss!"







Selbst im Hinterhof auf dem Hotel Parkplatz erscheint: "Oh, wie entzückend, das Schloss!"