Donnerstag, 19. Dezember 2024

Wien Albertina

Heute machte Peter mal alleine Kultur. 

Die Habsburger haben ihren enormen Reichtum ja nicht nur verbaut (wesentlich geschmackvoller als die Preußen),  sondern auch Zeug und bestenfalls schönes Zeug angehäuft.

Irgendein Erzherzog Albert (warum heißen die eigentlich nicht Prinzen wie in jedem anderen, normalen Königshaus?) hatte nicht nur Geld, sondern auch Geschmack und sammelte Kunst, vor allem Drucke und Zeichnungen. 

Ein großer Teil dieser riesigen Sammlung lagert gut gesichert im Archiv des Kunsthistorischen Museums, einige Glanzstücke kann man in den Prunkräumen der Albertina bewundern.







Die Räume an sich sind auch schon beeindruckend.







In der einen Ecke Kippenberger, in der anderen ein Ofen...





In weiteren Räumen ist die Sammlung Baltliner mit Werken von Monet bis Picasso zu sehen, mit einigen Entdeckungen.

Wie Natalia Gontscherowa...


...oder Boris Grigorjew.


Daneben gab es noch zwei Sonderaustellungen von Werken zeitgenössischer Künstler. 


Beeindruckend: Robert Longos großformatige Kohlezeichnungen.







Aber auch die Terrasse der Albertina war toll und bot wunderschöne Aussichten.







Zwischen den vielen Ausstellungen konnte ich dank Tageskarte zum Naschmarkt und mich stärken. Auf dem Markt war das Angebot heute etwas interessanter, aber vor den Fisch- und damit auch Austernständen stand mir zuviel Schickeria.

Doch in der Eisernen Zeit gab es Blunzentascherl, das könnte echt mein Wiener Stammlokal werden...

Abends aßen wir dann gemeinsam im Wirtshaus Drei Hacken. Und danach ein Bummel durchs festlich beleuchtete Wien.