Dienstag, 24. Februar 2026

Bonaire

Bonaire ist unter den ABC-Inseln wohl die ruhigste, so wirkte es zumindest. Die Insel wird vor allem von Wassersportfans besucht, ab und zu macht auch ein Kreuzfahrtschiff an (vor Curaçao waren es auch mal drei auf einmal). Alles ist etwas kleiner und überschaubarer; die wichtigste Sehenswürdigkeit ist die Küste mit ihren Korallenriffen.


Am ersten Abend genossen wir den Sonnenuntergang mit gutem Essen und Blick auf Kralendijk. 


Die dem immer wehenden Nordostpassat zugewandten Küste ist rau...


Aber es gibt stille Lagunen wie Lac Bay...



Conchas - Meersesschnecken sind eine beliebte Spezialität 

So beliebt, dass sie nun aus anderen Ländern importiert werden müssen. 


Auf der rauheren Seite der Bucht sind Kitesurfer unterwegs.

Salz war einst das wichtigste Produkt der Insel, noch heute wird es in den Salinen an der Südspitze gewonnen. Davon profitieren die Flamingos und andere Wasservögel, die in den Salztümpel nach Nahrung suchen. Wir freuten uns über die Farbenspiele, türkises Meer, milchblaue Lagunen mit pinken Flamingos und rötliche Salzlaken.

Rechts hinten die Salzberge




Was auf den ersten Blick so pittoresk erscheint...

...sind Häuser der Sklaven, die einst das Salz ernten mussten.
 
Neben den Flamingos sind Esel, die halbwild auf der Insel leben, die berühmtesten Tiere der Insel. Sie kommen auch gern mal an die Straße, vielleicht hat ja jemand was zu fressen übrig?!



Das Innere der Insel ist trocken und wird von riesigen Kakteen bestimmt. 
Salzpfanne neben den Mangroven


Kakteen werden hier vielfältig genutzt, als Zaun...

...oder man kann Likör und Schnaps draus machen!



Aber das beste war das Schnorcheln,  nur wenige Meter vom Strand entfernt lagen Korallenriffe mit bunten Papageifischen, Riffbarschen und vielen anderen.


1000 steps-beach, zumindest fühlt es sich so an, wenn man seine Tauchausrüstung dabei hat!

Kein Sand, sondern Korallenschutt

Am letzten Abend gab es bei unseren Schweizer Gastgebern des Sonrisa Hotels noch Original Käsefondue!

Auf Wiedersehen Bonaire!


Oyster Pond, Saint Martin, 24. Februar, 15:53 Uhr



Freitag, 20. Februar 2026

Willemstad

Trotz der vielen Touristen hat sich Willemstad etwas Eigenes bewahrt. Das liegt auch daran, dass sich die Leute in den vielen Gassen und Vierteln verteilen, denn da die Stadt um den großen Naturhafen mit seinen Seitenarmen herum entstanden ist, teilt sich die Stadt natürlich auf. Daher geht man ziemlich oft am Wasser.



Und wenn man von Punda nach Otrobanda will, geht man über die schwimmende Brücke, es sei denn, Schiffe wollen in die Bucht oder hinaus...







Alternativ:  Fähre

Die Stadt ist lebendig und voller Gegensätze, hübsche bunte Häuserzeilen neben heruntergekommenen oder unvollendeten Bauten, Billigläden mit indischer Importware neben edlen Boutiquen und klimatisierten Malls, Fastfoodkette neben traditionellen Mittagsküchen und teuren Restaurants. 

Und die meisten Leute sprechen mehrere Sprachen: Papiamento (die lokale Kreolsprache), Niederländisch (Amtssprache), Spanisch (viele Einwanderer) und Englisch.





Im Kura Hulanda Village gibt es nette Cafés, Boutiquen, Kunst und ein Museum, dass die Geschichte Westafrikas und der Sklaverei in der Karibik erzählt. Interessante Exponate, aber die Präsentation ist ausbaufähig...







Und dann taten wir etwas für das Ökosystem der Karibik und aßen den invasiven Feuerfisch.

Vorher 

Nachher


Das neue Outfit passt doch perfekt in die Umgebung! 
Geschrieben auf dem Flughafen, Wartehalle, Flug kurzfristig um 2 Stunden verschoben,  Curaçao bleibt sich treu...