Donnerstag, 19. August 2021

Templin

Die Altstadt von Templin ist komplett von der historische Stadtmauer umgeben. An der Stadtmauer die Stadt zu umrunden ist fast wie eine Zeitreise.



Nach dem großen Brand 1735 wurden die vormals gewundenen Straßen neu ausgerichtet und in rechteckige Form gebracht. Wer auf dem zentralen Markt steht, kann beim Blick in jede Straße an deren Ende die Stadtmauer erkennen. Am Ende der Berliner Straße steht beispielsweise das Berliner Tor (welches auch am größten ist):




Die Stadtmauern hat keinen Wehrgang und keine Zinnen sondern Wiekhäuser: halbrunde Ausbuchtungen mit Schießscharten. Im Verteidigungsfall stand niemand auf der Mauer, sondern in den Wiekhäusern um auf die Angreifenden zu schießen.




Am Markt befindet sich natürlich das Rathaus:

Und ein paar Meter weiter die Maria-Magdalenen-Kirche:

Ein paar Meter weiter ist auch schon wieder die Stadtmauer erreicht.

Nach diversen Bränden und Kriegen wurde immer wieder neu gebaut. Die Neubauten sind mit diversen Wandgemälden versehen, gerne mit Abbildungen von Fachwerkhäusern, und fügen sich ins Stadtbild neben den realen Fachwerkhäuser ein.








Gute Malarbeiten machen aus einer flachen Hauswand auf einmal vier unterschiedliche Häuser 🙂

Und Seen und Flüsse und Boote gibt's auch:






WLAN bedeutet nicht...

 ... automatisch hohe Geschwindigkeit. Und die Anwesenheit von Häusern bedeutet nicht automatisch 4G.

Glücklicherweise durfte ich ja schon einige Hilfsangebote und das ein oder andere freie WLAN entdecken:

https://www.brandenburgwlan.de/

https://godspot.de/


Die Fotos von Templin werde ich also hochladen, wenn ich auf der Parkbank auf dem Marktplatz sitze...

Mittwoch, 18. August 2021

Gollin und drumrum

Rund um Gollin, zwischen Friedrichswalde und Templin, erstrecken sich entspannende Wälder. Nicht nur Kiefernplantagen und wirtschaftliche Forstnutzflächen, sondern echte Wälder in den Naturschutzgebieten und Biosphärenreservaten. Buchen, Eichen, Kiefern, Birken und andere Bäume und Büsche wechseln sich je nach Bodenbeschaffenheit gegenseitig an. Totholz liegt rum und ist mit Pilzen übersät. Tote Bäume stehen im Wald, mehrfach durchlöchert von diversen Spechten. Es ist schön. 


Schön und überraschend war auch die Fachwerkkirche in Gollin.



Nun werde ich zwei Nächte in Templin verbringen.


Fachwerkkirche Gollin










Friedrichswalde - Danke godspot

Ein kurzer Zwischenstopp in Friedrichswalde bei Kaffee und Kuchen ist eine willkommene Pause. Glücklicherweise gibt es hier noch einen geöffneten Bäcker.

Friedrichswalde ist sehr jung und wurde unter Friedrich II. mit Untertanen aus Esselborn und Umgebung gegründet.

Flamen zogen später ebenfalls hierher und produzierten Holzschuhe, die damals gut zu verkaufen waren.

Hier wie andernorts stehen Backsteinkirchen in der Mitte des Dorfes, die sich alle recht ähnlich sehen... Es ist zu bemerken, dass die Backsteinkirchen alle in einem ähnlichen Zeitraum bei ähnlichen ästhetischen Ansprüchen entstanden sind. Gleichzeitig betreibt die evangelische Kirche hier aktive Infrastrukturförderung: freies WLAN im godspot 🙂