Die Altstadt von Templin ist komplett von der historische Stadtmauer umgeben. An der Stadtmauer die Stadt zu umrunden ist fast wie eine Zeitreise.
Nach dem großen Brand 1735 wurden die vormals gewundenen Straßen neu ausgerichtet und in rechteckige Form gebracht. Wer auf dem zentralen Markt steht, kann beim Blick in jede Straße an deren Ende die Stadtmauer erkennen. Am Ende der Berliner Straße steht beispielsweise das Berliner Tor (welches auch am größten ist):
Die Stadtmauern hat keinen Wehrgang und keine Zinnen sondern Wiekhäuser: halbrunde Ausbuchtungen mit Schießscharten. Im Verteidigungsfall stand niemand auf der Mauer, sondern in den Wiekhäusern um auf die Angreifenden zu schießen.
Am Markt befindet sich natürlich das Rathaus:
Und ein paar Meter weiter die Maria-Magdalenen-Kirche:
Ein paar Meter weiter ist auch schon wieder die Stadtmauer erreicht.
Nach diversen Bränden und Kriegen wurde immer wieder neu gebaut. Die Neubauten sind mit diversen Wandgemälden versehen, gerne mit Abbildungen von Fachwerkhäusern, und fügen sich ins Stadtbild neben den realen Fachwerkhäuser ein.
| Gute Malarbeiten machen aus einer flachen Hauswand auf einmal vier unterschiedliche Häuser 🙂 |
Und Seen und Flüsse und Boote gibt's auch: