Montag, 30. August 2021

Neuruppin

Bei Sonnenschein ist Neuruppin sicherlich schöner.

Bei einem sehr kurzen Spaziergang im Regen durch die Innenstadt und an der Seepromenade kam ich nur dazu ein Foto zu schießen. Die Seepromenade wird geschmückt von einem Kunstwerk von äußerst fragwürdiger Ästhetik:




Die Tourist Information teilt über dieses Ding mit:

"Die 17 Meter hohe Stahlskulptur hat der Künstler Matthias Zágon Hohl-Stein geschaffen. "Parzival am See" steht für ein neues Neuruppin ohne Garnison. Er gilt als Zeichen des Aufbruchs. Mit dem Windrad in der einen und der Arche in der anderen Hand wurde er 1998 an der Seepromenade anlässlich der Verleihung des Namens "Fontanestadt" enthüllt."

Wo genau die Schnittpunkte zwischen mittelalterlichen Prügeltypen im Metallrüstungen, deutschen Dichtern, sowjetischen Garnisonen und biblischen Booten liegen, kann bestimmt irgendwer total einleuchtend erläutern.


In meinem Hotel bin ich auf weitere fragwürdige Gestaltungselemente gestoßen.


Ich weiß gar nicht, ob ich das "bla" für das Herren-WC und "blablabla[...]blablabla" für das Damen-WC noch kommentieren muss...


Bei all dem Regen ist es mir gelungen, den Fernseher mit dem Hotel WLAN zu verbinden und Netflix zu starten.