Donnerstag, 26. August 2021

Lenzen (Elbe)

Das Städtchen Lenzen ist, wie die anderen historischen Stadtkerne, gut erhalten.

Ohne Muskelkater und ohne Kopfschmerzen hätten meine Ausflüge mich vielleicht noch um den Rudow See geführt, aber so konzentriere ich mich auf den Ortskern.

Rathaus Lenzen

Der Ortskern ist recht übersichtlich und vielfach mit Fördergeldern des Landes Brandenburgs und der EU gestaltet, renoviert und saniert. An vielen Stellen gibt es Information über die Stadt und das Biosphärenreservat Elbaue.

Herausragende Gebäude sind die Burg Lenzen (weiterer Blog-Artikel folgt), die Kirche, das Rathaus und der Stumpfe Turm (ehemalige Stadtmauer). Sogar der alte Stadtgraben wurde touristisch erschlossen. Lenzen war mal ein wichtiger Verkehrsknotenpunkt um über die Elbe zu gelangen. Mit der deutschen Teilung und dem Mauerbau lag Lenzen am Ende der sozialistischen Welt kurz vor dem Abgrund der kapitalistischen Hölle. Lenzen war jahrelang nahezu nicht betretbar bzw. nur mit besonderen Passierschein. Noch heute gibt es in der Nähe der ehemaligen Stadtmauer am Stumpfen Turm ein Nadelöhr von einer Straße. Zu früheren Zeiten war mit diesem Nadelöhr sicherlich der Wegezoll effektiv einzutreiben.

Kirche


Der Stumpfe Turm

Heute ist dieses Nadelöhr immer noch eng. Und es scheint nicht die beliebteste Wohnlage zu sein. Allein an dieser Stelle befinden sich fünf leerstehende Häuser.
In der ganzen Stadt sind etliche Leerstände zu erkennen.






Sollte das YouTube Video nicht zu sehen sein, bitte hier klicken.




Doch es ist gelungen das älteste Wohnhaus der Stadt und weitere zu sanieren und zu retten:











Und dies ist der alte Stadtgraben:







Und in der Ausstellung im Burgturm kann mehr über Lenzen und die deutsche Teilung erfahren werden:


Lenzen von oben: