"One Happy Island"
Dieser Werbeslogan der Insel steht sogar auf jedem Nummernschild. Entzückend ist auch die Street Art Wandkunst in San Nicolas:
Ist das nicht schön? Und die auf diesem Wandgemälde dargestellten Tiere haben wir alle schon gesehen!
Wir kamen, wir sahen, wir trockneten unsere Kleider. Nach den tagelangen Regenfällen in Costa Rica waren wir von der Wüsteninsel Aruba glücklich und trocken empfangen worden. Vor dem Flughafenausgang spielte ein Straßenmusikant mit so einer Steeldrum; Wie in einem Werbespot. Den ersten Abend verbrachten wir auf unserer Coral Reef Beach Apartments Terrasse mit Sonnenuntergang:
Nebenan befindet sich das Flying Fishbone Restaurant. Im Reiseführer wird der "spektakuläre Ausblick" auf den Sonnenuntergang beschrieben. Bei gutem Wetter, ist sogar das Festland sichtbar. Wir haben Venezuela tatsächlich gesehen! Diesen spektakulären Ausblick haben wir täglich, und zum Frühstück ebenfalls. Im Flying Fishbone gibt es aber auch leckeres Essen und leckere Cocktails:
Mit dem "Birds of Aruba, Bonaire & Curaçao" Buch vorbereitet, machten wir uns anderntags auf in die Spanische Lagune und konnten unsere Vögelliste weiter auffüllen. Ganz entzückt waren wir von dem Anblick der Kanincheneulen. Die graben wie Karnickel ihr Heim im Erdboden. Die kannten wir sonst nur aus den TV-Dokumentationen.
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| Wer die Eule findet, ist ein Birdwatcher! |
Der winzige Blue-tailed Hummingbird war auch hübsch, aber richtig shiny war der Ruby-Topaz Hummingbird!
Gute Fotos gelangen uns allerdings nur von den Tieren, die still standen:
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| Aruba whiptail lizard (Cnemidophorus arubensis) |
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| Royal Tern (Thalasseus maximus) |
Und natürlich von der Street Art in San Nicholas! 🎨
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| Die Polizei-Station |
San Nicolas erlebte einen Boom mit dem Bau einer Ölraffinerie. Die ist geschlossen und man versucht nun mit Street Art, Bars und Boutiquen vom Tourismus zu profitieren.
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| Tanks der alten Raffinerie |
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| Industrie-Museum |
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| Blick auf Raffinerie |
Eines schönen Nachmittags schnappten wir uns ein Kayak von unserer Unterkunft und paddelten los. Direkt vor unserer Terrasse ist eine sehr schmale, sehr lange Insel. Diese Insel, eine Mischung aus Korallenresten vergangener Zeitalter, Felsen, Erde, Mangroven, verrottenden Hütten und Treibholz, bildet eine natürliche Barriere und macht die Karibik direkt vor unserer Nase flach und ruhig wie einen Pool mit stetigem Meerwasserzufluss. Auf dieser Insel war ein Selfie natürlich Pflicht:
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| Da hinten wohnen wir |
Inzwischen hat uns eine Schlechtwetter-Lage erreicht und wir wurden zwei Mal bis aufs Hemd durchnässt. Das hat uns zwischendurch etwas verstimmt. Gleichzeitig konnten wir zu Einheimischen Kontakt aufbauen und durften einige Insider-Geschichten von Aruba erfahren:
Die Azur Residence ist ein Fake.
Die (nutzlose) Straßenbahn von Oranjestad war nichts anderes als ein riesiges Geldwäscheprojekt.
In der Grundschule lernen Kinder mit holländischen Büchern und sprechen im Unterricht Papiamentu (kreoloischer Mix aus Spanisch und Portugiesisch).
Eigentlich sprechen alle Englisch, wegen der Touristen.
Die Latina Putzfrauen sprechen fast nur Spanisch.
Nur die blonden Weißen sprechen niederländisch und schreiben niederländische Schulbücher.
Es gibt auch Windmühlen und schlimme Hotelbauten.
Karneval in San Nicolas
Zum Schluss konnten wir am letzten Abend vor unserem Weiterflug nach Curaçao den Karneval in San Nicolas für zwei Stunden besuchen:























































