Freitag, 13. Februar 2026

Aruba - One Happy Island

"One Happy Island"

Dieser Werbeslogan der Insel steht sogar auf jedem Nummernschild. Entzückend ist auch die Street Art Wandkunst in San Nicolas:

Ist das nicht schön? Und die auf diesem Wandgemälde dargestellten Tiere haben wir alle schon gesehen! 

Wir kamen, wir sahen, wir trockneten unsere Kleider. Nach den tagelangen Regenfällen in Costa Rica waren wir von der Wüsteninsel Aruba glücklich und trocken empfangen worden. Vor dem Flughafenausgang spielte ein Straßenmusikant mit so einer Steeldrum; Wie in einem Werbespot. Den ersten Abend verbrachten wir auf unserer Coral Reef Beach Apartments Terrasse mit Sonnenuntergang:

Nebenan befindet sich das Flying Fishbone Restaurant. Im Reiseführer wird der "spektakuläre Ausblick" auf den Sonnenuntergang beschrieben. Bei gutem Wetter, ist sogar das Festland sichtbar. Wir haben Venezuela tatsächlich gesehen! Diesen spektakulären Ausblick haben wir täglich, und zum Frühstück ebenfalls. Im Flying Fishbone gibt es aber auch leckeres Essen und leckere Cocktails:

Mit dem "Birds of Aruba, Bonaire & Curaçao" Buch vorbereitet, machten wir uns anderntags auf in die Spanische Lagune und konnten unsere Vögelliste weiter auffüllen. Ganz entzückt waren wir von dem Anblick der Kanincheneulen. Die graben wie Karnickel ihr Heim im Erdboden. Die kannten wir sonst nur aus den TV-Dokumentationen. 

Wer die Eule findet, ist ein Birdwatcher!

Der winzige Blue-tailed Hummingbird war auch hübsch, aber richtig shiny war der Ruby-Topaz Hummingbird!

Gute Fotos gelangen uns allerdings nur von den Tieren, die still standen:

Aruba whiptail lizard (Cnemidophorus arubensis)

Royal Tern (Thalasseus maximus)


Und natürlich von der Street Art in San Nicholas! 🎨 

Die Polizei-Station 




San Nicolas erlebte einen Boom mit dem Bau einer Ölraffinerie. Die ist geschlossen und man versucht nun mit Street Art, Bars und Boutiquen vom Tourismus zu profitieren. 

Tanks der alten Raffinerie 

Industrie-Museum


Blick auf Raffinerie

Eines schönen Nachmittags schnappten wir uns ein Kayak von unserer Unterkunft und paddelten los. Direkt vor unserer Terrasse ist eine sehr schmale, sehr lange Insel. Diese Insel, eine Mischung aus Korallenresten vergangener Zeitalter, Felsen, Erde, Mangroven, verrottenden Hütten und Treibholz, bildet eine natürliche Barriere und macht die Karibik direkt vor unserer Nase flach und ruhig wie einen Pool mit stetigem Meerwasserzufluss. Auf dieser Insel war ein Selfie natürlich Pflicht:

Da hinten wohnen wir

Inzwischen hat uns eine Schlechtwetter-Lage erreicht und wir wurden zwei Mal bis aufs Hemd durchnässt. Das hat uns zwischendurch etwas verstimmt. Gleichzeitig konnten wir zu Einheimischen Kontakt aufbauen und durften einige Insider-Geschichten von Aruba erfahren:

Die Azur Residence ist ein Fake.

Die (nutzlose) Straßenbahn von Oranjestad war nichts anderes als ein riesiges Geldwäscheprojekt.

In der Grundschule lernen Kinder mit holländischen Büchern und sprechen im Unterricht Papiamentu (kreoloischer Mix aus Spanisch und Portugiesisch).

Eigentlich sprechen alle Englisch, wegen der Touristen.

Die Latina Putzfrauen sprechen fast nur Spanisch.

Nur die blonden Weißen sprechen niederländisch und schreiben niederländische Schulbücher.

Es gibt auch Windmühlen und schlimme Hotelbauten.


Karneval in San Nicolas 

Zum Schluss konnten wir am letzten Abend vor unserem Weiterflug nach Curaçao den Karneval in San Nicolas für zwei Stunden besuchen:







Aruba, Freitag, 13. Februar, 9:59 Uhr


Donnerstag, 12. Februar 2026

Mehr als Gallo pinto - Essen in Costa Rica

Das Nationalgericht von Costa Rica ist Gallo pinto, Reis und schwarze Bohnen. Dazu Picadillo, eine Art Eintopf aus in kleine Würfel geschnittenes Gemüse (mit oder ohne Fleisch) und fertig ist das Almuerzo, auf Deutsch Mittach. 

Allerdings gibt es Gallo pinto auch zum Frühstück und zum Abendessen.... genauso wie gebratene Bananen (Koch- oder Obstbanane), welche erstaunlich gut zu gebratenem Fleisch passen.

Auch wenn es oft Fleisch gibt, so erstaunt die Vielfalt und Sorgfalt der Zubereitung von Gemüse. Immer knackig, immer reichlich.

Und natürlich Obst - Papaya, Ananas, Melone und die lokalen Früchte wie Guayábana und Cas (Costa-Rica-Guave), aus denen man leckere geeiste Smoothies oder Milkshakes macht. Gibt es in allen Varianten,  heißt aber immer Cas.


,,Unser Obst sieht nicht so gut aus, aber schmeckt gut." ( Zitat Ana - stimmt! )

Guayábana und Kokosnüsse 

Cas

Das Essen in den Lodges orientierte sich an (amerikanischen) Hotelstandards, viel Hühnerbrust und Tenderloin, wenn man Glück hatte, Fisch, wenn man viel Glück hatte, unpaniert.



Das war der leckerste Fisch, den gab es beim Besuch der Maleku-Gemeinschaft. Einfach, aber perfekt. Und auch noch auf ökologischem Einweggeschirr!

Das Essen war teils gut, teils ok, aber selten aufregend.

Manchmal war es aber auch richtig gut, dann aber auch (noch) teurer. 


Rind, Banane, Schokolade!

Im Parador Manuel Antonio kombinierten sie Garnele mit Orangen und beizten Fisch in Guave und Limette.



Und in der Maquenque-Lodge war Fisch wie Huhn perfekt gegart und abgeschmeckt.


Günstig und lecker war die Hausmannskost vom Buffet, die gibt es in Raststätten und neben Souvenir-Märkten oder als "Soda" an jeder größeren Straße. Man bekam für ca. 15 $ einen vollen Teller mit Gemüse, Salat und einem "Proteino", am besten waren die gut, aber nie scharf gewürzten Fleischragouts mit Koriander. Und natürlich Gallo pinto...


Die lokale Kohlroulade



Und auch mal ungewohnte Teile vom Schwein...

Ging aber auch mal vegetarisch/vegan!

Aztekensuppe gibts auch ohne Huhn




Ja, ich liebe buntes Essen und Chips aus Bananen,  Yucca, Kartoffeln...


Und in der Maquenque- Lodge überzeugte auch der Blackforest-Cake, ohne Kirschwasser, aber mit sehr viel einheimischer Schokolade.

Dort gab es auch den leckersten Cocktail/Dessert: Alter Rum mit Mango-Maracuja-Sorbet!

Aruba, Mittwoch, 11. Februar, 21:42 Uhr