Immer wieder lese ich Berichte und Interviews mit Aussagen wie diese:
"Während meiner schlimmsten Zeit aß ich nur Currywurst, Döner, Hamburger, Tiefkühlpizza und Brot aus Plastiktüten mit Bärchenwurst vom Discounter und hatte dadurch ganz schlechte Blutwerte."
Ergänzt um:
"Nachdem ich angefangen habe vegane Äpfel und vegane Erdbeeren zu essen und mit veganen Nudeln und veganen Tomaten mir meine eigenen veganen Mahlzeiten zu kochen, ging es mir viel besser."
Was ich skurril finde ist, dass ich nun im Restaurant "Place to V - vegan restaurant" im Burghotel Lenzen mit Tierimitationen konfrontiert werde:
- Curry Vurst
- Vish & Chips
- ahead Burger mit beyond meat patty
- Crispy Chik'n Burger
Was ich noch erschreckender fand, die Austernpilze tauchten gar nicht auf der Speisekarte auf. Die versteckten sich hinter dem Begriff "Vish". Und die waren gar nicht püriert und mit Fischaroma verunstaltet sondern einfach nur in Teig frittiert.
Auch in der Zeitschrift "vegan für mich" sind skurrile Werbeanzeigen für Tierimitationen zu sehen. "veggie hack - psst, den Unterschied merkt keiner".
Ein Kolumne in diesen Heft liefert noch interessante Einblicke was so manche Menschen so denken und fühlen:
"Mit der veganen Tierrechtsbewegung befinden wir uns in einer der größten sozialen Gerechtigkeitsbewegungen unserer Zeit. Wir schreiben sozusagen Geschichte! [...] Wenn du andere Menschen von deinem Weg überzeugen willst, solltest du zuallererst von dir selbst überzeugt sein. Gerade VeganerInnen und Menschen die sich für Schwächere einsetzen, sind es oft nicht, wenn wir jedoch in der Welt einen Unterschied machen wollen, dürfen wir uns erlauben an unserer Persönlichkeit zu arbeiten."
Ich kann es auch durchaus verstehen, dass Menschen Verdauungsstörungen bekommen, nachdem sie Pflanzenschutzgifte wie Glyphosat oder Insektenbekämpfungsmittel gegessen haben. Wenn diese Giftstoffe auf und in unseren Lebensmitteln stecken, dann ist das auf lange Sicht einfach ungesund. Das ist wie beim Rauchen: der Krebs kommt erst im hohen Alter. Und Gifte werden an Nachkommen weitergegeben. Gifte vergiften Spermien, Eizellen und den Fötus im Mutterleib. Ob die Eltern sich nun Marlboro oder Glyphosat reinziehen ist da nur eine Detailfrage.
Ich kann auch verstehen, dass Massentierhaltung Menschen schockiert. Massentierhaltung arbeitet mit massenhaft Antibiotika, was wiederum auch eine Art Gift ist. Wenn diese Giftstoffe auf und in unseren Lebensmitteln stecken, dann ist das auf lange Sicht einfach ungesund. Das ist wie beim Rauchen: der Krebs kommt erst im hohen Alter. Und Gifte werden an Nachkommen weitergegeben. Gifte vergiften Spermien, Eizellen und den Fötus im Mutterleib. Ob die Eltern sich nun Marlboro oder Antibiotika reinziehen ist da nur eine Detailfrage.
Also letztlich ist es doch so: wenn das Essen ohne Gift gezüchtet, geerntet, verfüttert und geschlachtet wird, ist es frei von Gift. Dann kann man das Rind auch in einen Hamburger stopfen.






