Sonntag, 22. August 2021

Landschaftswechsel und Kraniche

Mein Radtourenbuch hatte mich schon darauf vorbereitet:

"Die Route 1 lässt das Herz höher schlagen angesichts der vielen Schlösser, Herrenhäuser [...]" 

Stimmt, die Feldsteinkirchen wären auch noch zu erwähnen.

Zu Route 2: "Felder, Wälder und viele Seen bestimmen das Landschaftsbild."

Jupp. War leider zu frisch um Baden zu gehen.

"Die Route 3 bringt Sie im Nordwesten Brandenburgs in einer großen Runde durch die Prignitz. [...] Der Großteil der Route verläuft durch eine landwirtschaftlich geprägte Region mit Feldern, Wiesen und Weiden."


Und ja, der Landschaftswechsel war beachtlich.


Während zuvor vieles wirklich kleinteilig war und hinter jeder Ecke ein neues Feldchen, ein neues Wäldchen, ein Seechen oder ein Schlösschen lauern konnte, erstrecken sich bereits bei Wittstock/Dosse Wiesen und Maisfelder in einer ganz neuen Größenordnung. Und einige Wiesen mit einsamen abgestorbenen Bäumen im Zentrum wirken wie aus einem Landschaftsgemälde.

Hier erblickte ich nun auch Kraniche auf den Wiesen.

Komponiert wie Gemälde: man beachte die weißen Birken, die aus dem Waldstück herausstechen, als hätte der Maler Zeichen setzen wollen

Weite Wiesen mit sorgsam drappierten Baumgruppen und einem Weg, der zu einem weißen Haus führt.


Kartoffeln ohne Ende


Futtermais-Barrieren


Kraniche (die grauen Punkte da hinten. Mit dem Fernglas sind die Viecher natürlich hübscher anzusehen.)