Alleine.
56 Treppenstufen über dem Regenwaldboden.
Ohne Einsicht durch andere Baumhäuser.
Obwohl wir wissen, dass die nächste Unterkunft nur hundert Meter Luftlinie entfernt ist, erscheint sie uns meilenweit entfernt. Wir haben eine Hängematte auf dem Balkon. Wir haben eine Dusche im Baumhaus und außen eine weitere Dusche auf dem Baumhaus-Badezimmer-Balkon.
![]() |
| Tamarindo Baumhaus |
![]() |
| Überdachter Balkon mit Hängematte |
![]() |
| Schlafzimmer mit Fensterfront |
![]() |
| Links: Dusche innen. Rechts: Dusche außen. |
![]() |
| Dusche außen. |
Die Fliegengitter vor den großen Fenstern sich schräg angebracht, sodass hinaus, nach unten und um die Ecke geblickt werden kann:
![]() |
| Fledermäuse als stille Mitbewohner |
Die Vögel befinden sich auf Augenhöhe.
Und das beste ist: Wir haben schon mindestens 185 Arten gesichtet (die Liste wird ja täglich länger). Die Scarlet-Rump-Tanagare an der Futterstelle vor der Rezeption und die Mangroven Schwalben am See kennen wir schon zur Genüge. Wir können uns einfach mal zurücklehnen und nach den Raritäten in Baumkronenhöhe Ausschau halten: vom Bett aus!
Das Tamarindo Baumhaus in der Maquenque Lodge ist an mega scharfer Originalität kaum zu überbieten. Zugleich ist das die Unterkunft mit dem besten Standards. Heißes Wasser auch am Waschbecken, bequeme Sitzmöbel und Queensize-Betten. Auch an Regenschirme, Gummistiefel und großen Kühlschrank wurde gedacht. Restaurant ist auch mal richtig gut.
Ob wir an den geführten Touren teilnehmen?
¿Nachttour mit Kaiman?
¡Hatten wir schon zu zweit nach dem Abendessen!
¿Bootstour mit Reihern und Krokodilen?
¡Golfo Dulce, Río Tárcoles, Río Tempisque, Palo Verde!
¿Birding Tour?
¡Über 185 Species!
Am ersten Nachmittag saß ich im Bett und entdeckte einen White-fronted Nunbird (Monasa morphoeus)! Und hörte Goldkehltukane!
In der ersten Nacht kehrte ich noch einmal alleine zur Gummistiefelstation zurück, um uns passende Paare zu suchen, da machte ich die nächste Entdeckung: Eine Katze!
Fast kniehoch, sehr schmal, grau, dunkel, irgendwie gestreift an den Hinterbeinen, schlenderte das Tier vor mir auf dem schmalen Holzsteg um die kleine Wasserfläche zu überqueren.
Am nächsten Morgen befragten wir einen Guide, ob es hier Hauskatzen gäbe, die in die Wildnis entflohen sind. Er verneinte das und vermutet, wir könnten ein Ozelot gesehen haben! Aber nachts sind bekanntlich alle Katzen grau und Ozelots haben eigentlich keine Streifen...
Wilder Stubentiger oder nachtgrau-camouflage Ozelot?







