Golfo Dulce
Mit einen einfachen Boot (flach, lang, schmal, mit Dach) durchquerten wir die Bereiche der Mangroven.
Das spannendste war natürlich wieder, die Tiere zu entdecken und nicht, sie zu fotografieren. Dennoch gelangen uns einige gute Schnappschüsse von Krokodilen und Fregattvögeln:
Der große Höhepunkt der Tour waren natürlich die Delfine! Nach langer Suche haben wir sie doch noch entdeckt (mit telefonischer Hilfe durch das Kapitäns-Handy. Die unterschiedlichen Kapitäne der Touren unterstützen sich gegenseitig).
Ein Foto zu schießen war sehr schwer. Daher zwei Videos. Ein ruhiges Video und ein Action Video mit springendem Delfin!
Nach dem Mittagessen erlebten wir wieder eine abenteuerliche Busfahrt:
Die Straßen zur Trogon Lodge im Hochgebirge als auch die Straßen zum Hotel Parador am Punta Quepos sind steil, unwegsam, schmal und ein Albtraum für Anfänger. Punta Quepos ist nun mal ein kleiner/großer Hügel, abgelegen mit romantischer Steilküste direkt am Meer.
"Es ist zwar etwas teurer, dafür ist man unter sich."
Das Parador Nature Resort & Spa ist nicht Bestandteil der spanischen Nobel-Hotelkette. Es wird jedoch gemunkelt, dass der Gründer von Parador Nature früher sehr gerne Urlaub in Spanien machte und viele Inspirationen und spanische Kunstwerke mitgebracht hat.
Das Frühstück am Samstag verbrachten wir damit zuzusehen, wie die Grackle-Vögel (eine Stärlingsart) die unbeaufsichtigten Tische der anderen Gäste plünderten. Eine Schlacht aus Rührei, Pancakes und Zuckertütchen und Teebeuteln. Die Grackle plündern alles, was halbwegs essbar erscheinen mag.
Nationalpark Manuel Antonio
Den Samstag Vormittag verbrachten wir im Nationalpark Manuel Antonio. Dieser Nationalpark ist sehr beliebt und total überlaufen. Wir fanden dann doch noch ruhige Minuten. Gleichzeitig ist er aber auch sehr schön! Die Wälder, die Strände, die Felsen in der Brandung... Sehr schön. Und gut besucht.
Und im Dschungel schlafen die Panama-Kapuzineraffen (Cebus imitator) 🥰💤🐒💕
Den Nachmittag hatten wir frei:
Resort erkunden, Perezosos/Faultiere gucken, Wäsche waschen, Restaurant fürs Abendessen aussuchen, Picknick im Pavillon mit Mittelamerikanischen Totenkopfaffe bzw. Rotrücken-Totenkopfaffen (Saimiri oerstedii), Wäsche in den Trockner legen, Totenkopfäffchen gucken (die unser Picknick glücklicherweise nicht versuchten zu plündern), Souvenirs, T-Shirts, Hemden und Shirts kaufen (ich kann mich nun ganz in Faultieren einkleiden!), Siesta, Woll-Wandersocken von Hand shamponieren und anschließend am drehenden Deckenventilator trocknen (in meinem Reisegepäck hab ich immer Wäscheklammern dabei), Joggen im klimatisierten Fitnessraum, Schwimmen im Pool...
Wir entschieden uns zum Abendessen für das Restaurant mit der tollen Aussicht und der leckeren Speisekarte:
Ohne Lichtverschmutzung ist's nachts aber stockduster. Da mussten wir uns aufs Essen konzentrieren.
Sonntag früh um halb fünf singen keine Vögel sondern brüllen die Brüllaffen:
Nach einem weiteren Gefecht mit den Grackle-Frühstücksplünderern ging um 8 Uhr die Fahrt mit dem Bus weiter.
Río Tárcoles
Am Río Tárcoles begann unsere Bootstour zu den Krokodilen und den Wasservögeln. Insgesamt 32 unterschiedliche Vögel konnten wir bestimmen, darunter 13 die wir zum ersten Mal sichteten. Es ging Schlag auf Schlag und hat großen Spaß gemacht.
Krokodile gab es auch, die waren als Hauptattraktion auch angekündigt. An unterschiedlichen Flussabschnitten beobachten die Einheimischen bestimmte, besonders große Krokodile. Diese scheinen die Rolle des Platzhirsches einzunehmen und bekommen von den Einheimischen lustige Spitznamen: Tornado, Osama bin Laden, Bill Clinton, Shakira, Lady Gaga...
Eine dicke Schildkröte kreuzte auch noch unsere Fahrt:
Unsere Vögel-Bootstour war sehr ergiebig und wir identifizieren immer schneller bekannte Arten und können noch unbekannte Arten mit Hilfe der Merlin App oder dem Buch Birds of Costa Rica oder unserer Reiseleitung Ana unterscheiden.
Mit den deutschen, englischen und spanischen Vogelführern erweitert sich auch stetig unser dreisprachiges Fachvokabular für Gefiederzeichnungen.
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| Little blue heron/Blaureiher |
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| Rosa Löffler |
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| Schlangenhalsvogel |
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| Rotschenkel |
Video von Fregattvögeln:
Nach dem Mittagessen ging's ruckzuck weiter in Richtung Gebirge Nationalpark Monteverde. Die Serpentinen bis zu 1300 Höhenmeter fahren sich ja nicht von alleine. Unser Fahrer Julio wollte die Strecke verständlicherweise vor Einbruch der Dunkelheit bewältigen. Straßenbeleuchtung gibt's nur sehr wenig, wenn dann in Ortschaften: 17:30 Uhr, dann ist's zappenduster.
Außerdem startete um 17:30 Uhr unsere Nachtwanderung...
Monteverde ist nun unser Punkt 10 auf unserer Gruppenreise:
Costa Rica, Sonntag, 11. Januar, ca. 20:22 Uhr
























