Die Region und das Städtchen Monteverde scheinen gut besucht zu werden. Es gibt aber auch noch kleine familiengeführte Privatreservate. Insegesamt herrschte das, was man gutes Wanderwetter nennt. Um die 20°C und heiter bis wolkig bis neblig. Dazu wehte ununterbrochen ein starker Wind.
Nachtwanderung Bosque Eterno de los Niños*
Der ständige Wind schien die meisten interessanten Tiere in ihre Verstecke getrieben zu haben. Dennoch gab es kleine Highlights, die im richtigen UV-Licht große Wirkung erzielten:
Reserva Bosque Nuboso Santa Elena
An Montag Vormittag besuchten wir den Hängebrücken-(Freizeit)-Park Bosque Nuboso Santa Elena. Neben den Hängebrücken wurden auch Drahtseil-Abenteuer/Canopytour/Zip-Lining angeboten. Unangenehmerweise sind diese Drahtseile und die Menschen, die daran herumsausen, sehr laut. Das störte uns und möglicherweise auch die Tiere. Aber irgendwie muss man mit den Touristen, die Abenteuer suchen, ja auch Geld verdienen.
Der Wald war nebelig, die Hängebrücken hoch und die Aussichten toll! Flechten, die auf Bäumen wuchsen. Moose, die auf Bäumen wuchsen. Bäume, die auf Bäumen wuchsen. Und alles im wahrsten Sinne des Wortes auf Augenhöhe!
Sanctuary Ecológico (10.31172° N, 84.82341° W)
Den Nachmittag verbrachten wir zu zweit im seit 1999 familiengeführten privaten Sanctuary Ecológico. Es war sehr friedlich, ruhig, wir waren unter uns, ein Nasenbär kreuzte friedlich schnüffelnd unseren Weg und von den Aussichtspunkten konnten wir in tiefe Täler und über Hügel und Wälder auf die ferne Nicoya-Bucht blicken.
Es war schön, mal ohne eine lärmende Gruppe zu laufen und den Wald und die Aussichten ganz in Ruhe und in eigenem Tempo zu genießen.
Und einen kleinen romantischen Wasserfall gab es auch noch:
Unsere Beobachtungen hinterlegen wir ganz oben rechts ↗️↗️↗️ in der Vögelliste.
Costa Rica, Region Vulkan Arenal, 21:14 Uhr.























