Leider hatten wir viel zu wenig Zeit, um die Stadt kennen zu lernen. Wie die Perle in einer Auster, die sich im Schlick versteckt, ist Quito am Anfang schwer zugänglich: der Flughafen liegt weit außerhalb der Stadt, die 2800 Höhenmeter ermüden jeden Besucher und im Januar regnet es gelegentlich, oder auch länger, Hagelkörner.
Den Samstag Abend verbrachten wir mit einem gemütlichen Bier in der Bar "Radar". Die Menschen in Quito sind kleiner. Wir zwei waren teutonische Riesen, die die meisten Indigenas und Mestizen um Kopflänge überragten. Die Menschen in Quito sind entspannt und, vor allem (!), ruhig.
Sonntag Vormittag konnten wir in der Altstadt verbringen. Der Plaza de la Independencia, der Palast, der Bischofssitz, das Rathaus und die Stadtkirche bilden den Kern der Altstadt.
Ziemlich feucht erreichten wir dann unser Hotel.
Die Stadt ist sicher. Wir sind Bus gefahren.
Den Abend verbrachten wir in einer Sauna. Die Sauna hatte zwar einen handgezimmerten Charakter und würde einem Vergleich mit dem Boiler niemals Stand halten, aber wir konnten Sauna und Whirlpool genießen. Nach drei Wochen Duschen im Dschungel war der Whirlpool einfach herrlich und das Schwitzen in der Dampfsauna auf wohltuende Weise beabsichtigt und angenehm.
Am Montag, 7. Januar, ging es dann schon weiter mit dem Mietwagen zur Hacienda La Cienega.
Quito hat alles in seiner Macht stehende getan, um uns davon zu überzeugen nochmal wieder zu kommen. Zu viele Geheimnisse und Perlen sind unentdeckt geblieben.
Hacienda La Cienega bei Kerzenschein (Stromausfall) und Kaminfeuer (Heizung gibt es natürlich nicht), in der Provinz Cotopaxi, 7. Januar 2019, ca. 18/19 Uhr





