Die Trogon Lodge liegt ja im Panamo, dem Bergregenwald beim Nationalpark Los Quetzales, aber heute strahlte die Sonne!
Daher machten wir nach dem wohlverdienten Frühstück - immerhin waren wir um 5 Uhr aufgestanden, um den Quetzal* beim Frühstück zu beobachten- eine Wanderung nahe unserer Lodge. Es ging runter zum Fluss Salvegres und auf der anderen Seite durch den Wald wieder hoch. Das Rauschen des Flusses, vereinzelte Vogelrufe und Bäume, die, mit Flechten, Moosen und Bromelien bewachsen, tiefe Schatten warfen - eine seltsame Mischung aus Tropen und Gebirge auf 2500 m.
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| Wo ist Herbert?! |
Zum Mittag fuhren wir Forellen essen und gingen zu Fuß zurück, der Weg nicht so bezaubernd wie am Vormittag, aber mit vielen Gelegenheiten zum Vögel beobachten.
Schon in der Lodge fliegen uns drei Arten Kolibris um die Ohren, deren englische Namen schon einen guten Eindruck von ihrer Schönheit vermitteln: Mountain-gem, Violet-ear... Sie alle leben bevorzugt in diesen nebligen, kühlen Bergen.
Überhaupt haben wir viele endemische und auf die Bergregion Costa Ricas (z.T. auch Panamas) beschränkte Arten gefunden. Darunter natürlich der Quetzal, einen Specht, der Schwarze Phoebe-Tyrann, die Gefleckte Waldwachtel und die Bluttangare.
Ihr dürft gern selbst mal googeln...
Die Lodge selbst ist wunderschön, die Zimmer einfach und geschmackvoll, die Anlage bietet Fischteiche, blühende Sträucher und Stauden und leckeres Essen.
Und selbst die Spatzen sind hier echt hübsch!
* Mehr zum Quetzal im Eintrag vorher, jetzt aktualisiert.
Trogon Lodge, Dienstag 06. Januar 2026, ca. 19 Uhr. Bei feuchten 14 Grad Celsius oder weniger (Gebirgsregenwald liegt immer noch im Gebirge).


















