Montag, 5. Januar 2026

San José 1

Heute besuchten wir mit unserer Reisegruppe (12 Personen) einen Bauernmarkt bei San José. Wir bekamen Gelegenheit viele reife tropische Früchte zu probieren. Für unser Abendessen haben wir uns einen Obstkorb zusammengestellt.


Reife grüne Orangen und Mandarinen. Unsere Reiseführerin Ana brachte es auf den Punkt:,,Unsere Orangen sehen nicht so toll aus, aber sie schmecken super!"

Pura vida!


Guaven ähnliche Beeren

Tamarindenmus

Anschließend besuchten wir das Nationalmuseum:

Die ehemalige Festung Bellavista wurde in Rahmen der Entmilitarisierung von Costa Rica 1948 außer Betrieb genommen. Wobei, eine Festung namens "Schöne Aussicht" klingt ja ohnehin eher nach "schöner wohnen" als nach "härter kämpfen". Heute beginnt ein Besuch im Nationalmuseum im Schmetterlingsgarten der ehemaligen Festung. Eine passende symbolträchtige Umwidmung.




Selbstverständlich wurden auch Kunstwerke der indigenen Bevölkerung ausgestellt. Wie fast überall auf dem amerikanischen Kontinent haben europäische Eroberer und europäische Krankheiten die Indígenas nahezu ausgelöscht. Dies ist hier umso tragischer, da es ohnehin nur wenige schriftliche Überlieferungen gab, das mündliche übertragene Wissen verloren ging und die Kunstwerke nur vage interpretiert werden können.












Hinter dem Denkmal für den Präsidenten,  der das Militär abschaffte,  das Parlament. Von außen hässlich, aber innen ein geschickt durch Wind und Schatten energie-effizient gekühltes Gebäude.

Zur Mittagszeit besuchten wir einen örtlichen Künstler, der die traditionellen Masken für die Maskenumzüge am 31. Oktober herstellt. Eine kleine Musikdarbietung wurde auch gegeben und wir durften dort "Verheiratetes" speisen, wie das Mittagessen hier heißt. Und verheiratet werden Bohnen und Reis, dazu diverse Eintöpfe mit Gemüse und/oder Fleisch. 



San José,  4. Januar 2026, 17:16 Uhr